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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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Moose haben einen heteromorph-heterophasischen Generationswechsel. Das heißt, die zwei existierenden Generationen lassen einen unterschiedlichen Aufbau erkennen und besitzen gleichzeitig sowohl eine haploide Phase als auch eine diploide Phase, die sich abwechseln. Mehr Neuerungen der Moose findet man unter Anpassungen an das Landleben.

Die dominierende Generation bei den Moosen ist der Gametophyt. Das heißt, alle Moose, die man in der Natur beobachten kann, sind die Gametophyten der Moose. Der unscheinbare Sporophyt hingegen verbleibt ("parasitiert") sein Leben lang auf dem Gametophyten. Er ist von ihm abhängig und für uns Menschen nur bei näherer Betrachtung zu erkennen. Es können auch mehrer Sporophyten auf einem Gametophyten heranwachsen.

Am folgenden Bild wird dieses Abhängigkeitsverhältnis etwas veranschaulicht. Wie man sieht, wächst der Sporophyt (rot) auf dem Gametophyten (grün+braun) aus der befruchteten Eizelle heran. Die dem Gametophyt monözisch oder diözisch zugehörigen Geschlechtsorgane sind nicht mit abgebildet. Der Sporophyt ist grundsätzlich ein eigenständiges Lebewesen mit dem doppelten Chromosomensatz, wobei der Gametophyt lediglich den einfachen Chromosomensatz besitzt.

Generationswechsel der Moose 1

Generationswechsel der Moose1.
Aus der Spore wächst der Gametophyt (1n).

2.
Der Gametophyt bildet Gametangien aus (Antheridien & Archegonien).

3.
Die Antheridien bilden die Spermatozoiden.
Die Archegonien bilden die Eizellen aus.

4.
Befruchtet ein Spermatozoid bei eine Eizelle, entsteht daraus die Zygote (2n).

5.
Aus der Zygote entsteht der Sporophyt.

6.
Der Sporophyt bildet ein einziges Sporangium (Sporenbehälter).

7.
Bei Trockenheit öffnet sich das Sporangium und die 1n-Sporen werden ausgetrieben.