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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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elektronengitter

Bei den Metallen sind die Außenelektronen nur schwach gebunden (geringe Elektronegativität). Die Elektronen sind sehr beweglich, da die Anziehung durch den Kern nicht stark genug ist. Das geht so weit, dass die äußeren Elektronen der einzelnen Atome sich gegenseitig überlagern.
Auf der Abbildung rechts sieht man, wie die Valenzelektronen sozusagen in das Revier eines anderen Kern eindringen. Man nennt dieses Phänomen auch Elektronengas. Durch diese besonderen Eigenschaften von Metallen, ergeben sich die typischen Merkmale, die man aus dem Alltag kennt.

  1. gute Wärmeleitfähigkeit
  2. hohe elektrische Leitfähigkeit
    (Elektronen können einfach durchwandern)
  3. gute mechanische Verformbarkeit

Wenn man einen metallischen Gegenstand, zum Beispiel eine Büroklammer, biegt, dann zerbricht er meistens nicht, sondern lässt sich mehr oder wenig beliebig formen. Bei nicht-metallischen Gegenständen bildet ein starres Ionengitter die Grundlage für die Bindungen zwischen den einzelnen Atomen. Verschiebt man das Gitter mit Gewalt, dann treffen positiv auf positiv geladene Ionen und das Gitter zerbricht (da diese sich abstoßen).
Bei den Metallen ist die wabernde Elektronenmasse um die Kerne eine Art Puffer, der verhindert, dass die Kerne sich zu nahe kommen. Stattdessen verschieben sich die Schichten einfach.


Im Bild unten sind die Metalle markiert. Wie bei der Elektronegativität nimmt auch der Metallcharakter von links unten nach rechts oben hin zu. Die Erklärung dafür entspricht der von der Elektronegativität.
metalle-periodensystem