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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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Isolation ist eine der Grundvoraussetzungen, damit neue Arten entstehen können und bereits etablierte sich nicht mit anderen Arten vermischen. Damit aus einer Ausgangspopulation zwei Teilpopulationen mit ihrem eigenen evolutiven Weg entstehen können, muss Isolation stattfinden - Selektion hingegen betrifft normalerweise die gesamte Population an sich.

Es gibt mehrere Mechanismen der Isolation, hier die häufigsten Vertreter:

 

Zeitliche Isolation:

  • Fortpflanzung zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten

Ethologische Isolation:

  • Unterschiedliches Balz- & Paarungsverhalten
  • Unterschiedliche Duftsignale
  • Artspezifische Laute & Gesänge

Mechanische Isolation:

  • Fortpflanzungsorgane so kompliziert, dass Schlüssel-Schloss-Prinzip greift
  • Blütenbau zieht bestimmte Insekten an -> Bestäuber sind blütensteht
Isolation durch Polyploidie:
  • z.B. Verdoppelung des Chromosomensatzes
    -> Versch. Pflanzen können nicht untereinander bestäubt werden = steril
Isolation durch Sterilität:
  • Nachkommen sind unfruchtbar, weil z.B. unterschiedliche Chromsomenzahl bei Eltern (siehe Maulesel)
+++ PLUS +++

Ökologische Isolation:
  • Bildung unterschiedlicher ökologischer Nischen von der selben Art
    (z.B. Galapagosfinken: Manche auf Bäumen, manche auf dem Boden)
  • Ein weiterer Isolationsmechanismus sollte aber greifen, damit eine neue Art entstehen kann

Separation

 

-> räumliche Trennung

-> Verdriftung

-> Verschleppung/Auswanderung

-> großes Einzugsgebiet
-> (verhindert Panmixie)

 

 

z.B. durch geologische Ereignisse

z.B. durch Naturkatastrophen

z.B. auf den Galapagos-Inseln

z.B. beim warm & kalten Kontinenten