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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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Betrachtet man sich einen Jäger der Natur, sei es nun ein Raubvogel oder der Bär von nebenan, erkennt man teils sehr komplexe Jagdinstrumente und verschiedenste Anpassungen, um gegen die Beute einen Vorteil zu gewinnen. Denn welcher Jäger wird schon ein klar überlegenes Lebewesen als Opfer erwählen?
Was die Jäger können, kann die Beute aber schon lange: Sie besitzt nämlich wiederum ständig konträr zu den Fähigkeiten des Jägers erneuerte Anpassungen, um sich vor ihren Fressfeinden zu schützen. Diesen Vorgang des ständigen einander anpassens nennt man Ko-Evolution.

Jäger sind entweder:

  • Allesfresser:
    Sie haben ein breites Nahrungsspektrum, denn ihr Verdauungssystem, ihre Fangorgane und Mundwerkzeuge sind universell einsetzbar. Die meisten Lebewesen gehören in diese Kategorie, auch wenn sie trotzdem meist auf bestimmte Beutearten spezialisiert sind. Ein Beispiel sind Ratten oder Möwen.
  • monophage Jäger:
    Kommen selten vor, weil sie nur auf eine Nahrungsquelle spezialisiert sind. Dazu gehört z.B. der auf Kaninchen spezialisierte Luchs.
Zudem wenden sie verschiedene Techniken an:
  • Filtrierer:
    Filtern Nahrung aus dem Wasser (Bartenwale, Seepocken).
  • Strudler:
    Filtern Nahrung durch Erzeugen eines Wasserstroms (Rädertierchen, Muscheln).
  • Sammler:
    Sammeln gezielt einzelne Beuteobjekte auf (viele Vögel).
  • (Weidegänger:)
    Fressen Gras und andere Pflanzen und zerkleinern sie (Huftiere, Schnecken).
  • Fallensteller:
    Bauen Fallen wie Netze oder Fallgruben (Spinne, Ameisenlöwe).
  • Jäger:
    Lauern auf Beute oder jagen sie im Lauf, in der Luft oder im Wasser (Anglerfisch, Puma, Fledermaus, Hai).

Zur Abwehr haben die Gejagten Schutzmaßnahmen und besondere Verhaltensweisen entwickelt:
  • Flucht & Tarnung
  • Stacheln, Panzer, Schalen
  • Abschreckende Farben & Düft
  • Gifte
  • Bildung von Schwärmen