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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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Alle Enzyme sind
  • substratspezifisch: können nur mit einem speziellen Substrat einen Multienzymkomplex bilden.
  • wirkspezifisch: bewirken nur eine bestimmte Reaktion (z.B. Abspaltung von CO2).
Aus diesem Grund kann man jedes Enzym eindeutig nach diesen beiden Kriterien benennen. Am Ende fügt man die Endung "-ase" hinzu, welche allen Enzymen gemein ist. Ein Beispiel für ein korrekt bezeichnetes Enzym ist Succinatdehydrogenase (Succinat = Bernsteinsäure), die im Citratzyklus Succinat durch Dehydrogenase (Abspaltung von zwei H+) in Fumarsäure umwandelt.
  1. Succinat = Name des Substrats
  2. Dehydrogenase = Name der Reaktion, die das Enzym katalysiert
  3. + Endung "-ase"
Allerdings gibt es auch einige Enzyme, die heute noch ihre historische Bezeichnung tragen, das sind beispielsweise die Verdauungsenzyme Pepsin (griech.  pepsis: das Kochen) oder Chymotrypsin (griech. chymos: Saft, Speisebrei).
Zudem fasst man Enzyme in Gruppen zusammen. Die vom Enzym katalysierte Reaktion ist für die Einteilung entscheidend.

Die international gültige Einteilung der Enzyme:

Enzymgruppe Art der katalysierten Reaktion Beispielenzym
1. Oxidoreduktasen Reduktionen oder Oxidationen Pyruvatdehydrogenase
2. Transferasen Übertragung best. chemischer Gruppen Phosphorylase
3. Hydrolasen
Spaltung des Substrats durch Einfügung von H2O Lactase
4. Lyasen nichthydrolische Spaltung Fumarase
5. Isomerasen Umlagerungen (Strukturänderung) innerhalb von Molekülen Glucoseisomerase
6. Ligasen Verknüpfung zweier Moleküle unter ATP-Verbrauch Pyruvatcarboxylase