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1. Mai:
Organisationsformen Algen
Korrektur bei siphonocladal
(danke an Peter)

20. Juni
:

Symbiose
Merksatz falsch angewendet
(danke an F. Geven)
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Viele Enzyme sind reine Proteine, allerdings gibt es auch Komplexe aus Proteinen und den sogenannten Cofaktoren. Das sind entweder Metallionen oder Coenzyme, kleine organische Moleküle. Der reine und alleine wirklose Proteinanteil eines solchen zusammengesetzten Enzyms nennt man Apoenzym, beide Teile zusammen bilden dann ein Holenzym.
Nur manche Cofaktoren sind fest mit dem Apoenzym verbunden (= prosthetische Gruppe).

Coenzyme
Die meisten hingegen sind nur lose verbunden, sie übertragen während enzymatischen Reaktionen bestimmte Molekülgruppen, wie Wasserstoff-, Phosphat- oder Acetylgruppen. Dabei sind sie zwar nicht substratspezifisch (passen nicht nur auf einen bestimmten Enzymtyp), verändern tun sie sich aber durchaus während der Reaktion. (Co-)Enzym ist aufgrund der erstgenannten Eigenschaft somit kein korrekter Begriff.

Die oben genannten Metallionen sind auch Schwermetallionen, die für den Körper in höheren Konzentrationen hochgiftig sind. Als Spurenelemente werden sie im Stoffwechsel trotzdem als Cofaktoren benötigt. Denn sie stabilisieren als Ladungsträger die Struktur der Enzyme und dienen gleichzeitig als Anheftungsstelle für das Substrat.
Die Coenzyme haben Vitamine der B-Gruppe als gemeinsame Grundlage. Sie bestehen komplett oder zuteilen daraus. Der Mensch kann solche Vitamine nicht selbst herstellen, deswegen muss er sie über die Nahrung aufnehmen.